Miss lichte Höhe, Abstände zu Leuchten, Sprinklern und Sensoren, markiere Balken oder Leitungen. Erstelle ein Rasterfoto der Decke und übertrage es maßstabsgetreu. So lassen sich Kanten, Öffnungen und Lastpunkte früh erkennen, wodurch Kunstwerke passgenau, sicher und elegant integriert werden können.
Trompe-l’œil, Fluchtpunkte und elliptische Verzerrungen helfen, Motive auf flachen Decken realistisch wirken zu lassen. Lege den Hauptfluchtpunkt dort an, wo die meisten eintreten. Teste mit projizierten Skizzen am Abend, um Linienführung, Größe und Balance präzise zu justieren.
Dunkle Töne senken Decken optisch und erzeugen Intimität, helle Flächen heben sie und schenken Ruhe. Starker Kontrast betont Szenen, sanfte Übergänge beruhigen. Teile große Räume in Zonen, indem du farbige Felder, Ringe oder Strahlen setzt, die Möblierung logisch zusammenbinden.
Mische Renaissance‑Anklänge mit minimalistischen Linien, setze Street‑Art‑Texturen neben zarten Aquarellwolken. Der Kontrast erzeugt Energie, solange eine Farbpalette alles zusammenhält. Beziehe vorhandene Möbel, Teppiche und Griffe ein, damit Formen wiederkehren und die Erzählung mühelos kohärent bleibt.
Blätterdächer, Vogelschwärme, Wellen oder Nebelstrukturen beruhigen und geben Tiefe. Matte Pigmente vermeiden Spiegelungen, kleine Glanzpunkte setzen Tau‑Effekte. Die größte Kunst ist Reduktion: lasse Luft, damit Motive atmen, und verankere sie mit wenigen prägnanten Linien an Raumkanten.